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Biographie

Wie alles begann….

 

Es war im Spätsommer des Jahres 1997, als Joachim und Franz bereits als gute Freunde und auch auf musikalischem Wege zusammenfanden. Musikliebhaber Joachim, der sich bereits seit einigen Jahren in seiner Freizeit gitarrentechnisch zu Hause beschäftigte, fand in seinem Arbeitskollegen Franz jemanden, der bereits seit vielen Jahren ein erfahrener und virtuoser Gitarrist war und seit seiner Jugendzeit bereits in diversen Band gespielt hatte.

 

Zunächst zu zweit übten die beiden in Achim’ s Keller zu Hause mit akustischen Gitarren Hits aus vergangenen Zeiten, was den beiden einen Riesenspaß bereitete. Franz, der zu diesem Zeitpunkt seit Jahren in keiner Band mehr gespielt hatte, fing Feuer und es entstand eine tiefe Freundschaft.

 

Schließlich kam irgendwann in der Folgezeit auch einmal der heute ausgeschiedene Michael Körner als Gast in Achim’ s Keller, um die beiden zu besuchen und der „Session“ beizuwohnen.

Michael war begeistert, wie gut sich bereits 2 Akustikgitarren mit zweistimmigem Gesang anhörten. Es ergab sich, dass in der Nähe ein Gitarrenkurs für Anfänger angeboten wurde. Michael war gefangen und wollte das Gitarrespielen erlernen. Er und Achim beschlossen an diesem Kurs teilzunehmen, ohne dabei zu ahnen, was noch kommen sollte.

 

Durch Zufall erfuhr auch ein Bekannter der beiden, René, von diesem Kurs und hat sich spontan den beiden angeschlossen, da auch er schon immer den Wunsch hatte, Gitarre zu spielen. Nachdem der Kurs zu Ende war, setzten die 4 ihr Zusammenspiel in gewohnter Manier fort und hatten großen Spaß dabei.

 

Der erste wirkliche Aufritt kam durch einen Bekannten zustande, der von alledem etwas mitbekam und sich für seinen Geburtstag ein „Ständchen“ wünschte. Es war der erste Gig, wenn auch ein kleiner. Der Applaus und die Anerkennung durch das Publikum freute die Jungs derart, dass es von nun an kein Halten mehr gab…

 

Im Laufe der folgenden Monate kam immer wieder der Gedanke, dass sich die gespielten Lieder in Begleitung von einem Bass richtig gut anhören würden. Technische Ausrüstung in Form von Verstärkern oder Mikrofonen waren bislang noch nicht vorhanden und ein Bassist erst recht nicht….

 

Bis zu dem Tag, als der Neffe von Franz den Keller betrat. Es war Wolfgang Klein, der bereits Bass gespielt hatte und die Jungs einfach nur besuchen wollte. Nach kurzer Zeit entschied sich Wolfgang dazu, schlicht und ergreifend einfach mitzuspielen. Franz hatte zwischenzeitlich seine E-Gitarre aus vergangenen Tagen wieder zum Leben erweckt und mit seinem Verstärker dem Sound bereits einen gehörigen Schub nach vorne verpasst. Es wurden Mikrofone beschafft, sowie ein Mischpult, was fortan den mehrstimmigen Gesang der Band richtig zur Geltung bringen konnte. Es nahm bereits erste Formen an…..

 

Nachdem man in der Folgezeit mit Hilfe eines erworbenen Drum- Computers übte, verfeinerte sich zusehends das Rhythmusgefühl und das Klangbild verbesserte sich.

 

Bei einem Bier und lustigen Gesprächen während einer Probe dachte man dann auch an einen möglichen Namen für die Band. Nach reichlicher Überlegung nahm man alle Gitarren mit der Anzahl von deren Seiten und kam schließlich auf 28 Seiten (engl. „Strings“). 4 Gitarren mit je 6 Seiten = 24, hinzu noch die Bassgitarre mit 4 Seiten. Und somit kam man auf 28 Seiten….

 

Die „28 String Band“ war geboren!

 

Michael wurde zum Lead – Sänger der Band. Franz, Achim und René unterstützen mit 2- und teilweise 3- stimmigem Gesang den satten Gitarrensound, der sich mittlerweile aus 2 E-Gitarren und 2 Akustikgitarren zusammensetzte. Franz übernahm die Lead – Gitarre, die den Sound der 28 String Band maßgebend auszeichnet und einzigartig macht.

 

Es folgten die ersten Auftritte in der näheren Umgebung und dies mit sehr großem Erfolg. Das Programm der Band wurde größer und bunter.

 

Mundharmonika und Tamburin wurden ebenfalls zu bestimmten Songs zusätzlich eingesetzt, was das Ganze klanglich abrundete.

 

Seit dieser Zeit setzte die Band ihren Erfolgskurs fort und brachte an den verschiedensten Orten und zu verschiedensten Gelegenheiten „die Hütte zum Rocken“.

 

Egal, ob auf Weinfesten, Hochzeiten, Geburtstagen, Firmen- Events oder im Rahmen anderer Festivitäten. Durch das vielseitige und abwechslungsreiche Programm spricht die Band ein breites Publikum an und kann zu den verschiedensten Anlässen auftreten.

 

Nachdem im Jahr 1999 der Mann am Bass, Wolfgang Klein, aus beruflichen Gründen aussteigen musste, gab es eine kurzfristige Lücke in der Band.
Leo, guter Bekannter und Arbeitskollege von Franz und Joachim, war nicht nur ein hervorragender Gitarrist bei der befreundeten Band PANAMA auch ein exzellenter Bassist. Nach wenigen gemeinsamen Proben war klar, dass Leo bleiben würde. Die Chemie in der Band stimmte und es konnte weitergehen.

 

Jetzt fehlte nur noch ein echtes Schlagzeug um das Ganze abzurunden….

 

Jürgen stieg schließlich im Jahr 2000 als zuverlässiger Drummer der Band ein,  nachdem er die 5 Jungs live bei einem Gig gesehen hatte. Jürgen, der zuvor bei der Band „Sixpäck“ gespielt hatte, war zudem mit vielen Songs bereits vertraut und war bereits nach kurzer Zeit topfit. Endlich hatte die 28 String Band ihr finales Mitglied gefunden.

 

Durch den Bass-Mann Leo kam schließlich auch sein jahrelanger Freund, Gerhard „Göse“ Gebauer hinzu, der die 28 String Band seit einigen Jahren im Bereich Tontechnik / Mischpult hervorragend unterstützt. (Gerhard spielt seit vielen Jahren als Drummer zusammen mit Leo bei der befreundeten Band „PANAMA“.)

 

In dieser Konstellation spielte die Band bis Ende 2007 und entwickelte sich dabei stets weiter. Es folgten viele Auftritte und begeisterte Fans wurden zu echten Anhängern der Band. Ende 2007 stieg Sänger und Frontmann Michael aus gesundheitlichen und privaten Gründen aus der Band aus.

 

Doch ein Ende ist lange nicht in Sicht!

 

Das Programm der Band wurde entsprechend angepasst und es geht weiter.

 

Zudem kann man sagen, dass es wohl kaum eine Band gibt, die untereinander durch eine so große Freundschaft miteinander verbunden ist.

 

„It’s only Rock’n’Roll but they like it“